Wahlprogramm für die Uniwahl 2021

Wir CampusGrüne stehen für Klimaschutz, Diversität und Gleichberechtigung und bessere Studienbedingungen. Bei den Uniwahlen 2021 treten wir mit dem folgenden Wahlprogramm für das Studierendenparlament und den Senat an:

  • An einer modernen Universität müssen Klimaschutz und Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre in allen Disziplinen selbstverständlich mitgedacht werden. Eine Bildung für nachhaltige Entwicklung in allen Fachbereichen, setzt dieses Ziel konsequent um.
  • Wir unterstützen aktiv die Einrichtung eines Green Office an der CAU, mit welchem zukunftweisende studentische Projekte und Initiativen in einem Netzwerk verbunden, verstetigt und an der Uni sichtbar gemacht werden sollen.
  • Die neu zu definierenden Umweltziele der CAU müssen in ihrer Neufassung endlich messbare Ziele aufweisen und eine gesellschaftliche Vorreiterrolle übernehmen. 
  • Es ist wichtig, dass wir heute für morgen planen! Wir fordern, dass die zukünftige Stadtbahn durch Kiel bis zur CAU fährt und die üblicherweise überlastete Achse Bahnhof-Uni attraktiver und effizienter für uns alle macht.
  • Corona wird bald ein Ende haben – umso wichtiger ist, dass dann allen Studis die Möglichkeit zur Teilhabe und dem Reisen durch ganz Schleswig-Holstein und Hamburg mit dem Landesweiten Semesterticket möglich ist. Wir setzen uns für dich dafür ein, dass das landesweite Semesterticket bestehen bleibt, dabei aber kontinuierlich und konsequent weiterverhandelt wird. Für die Zukunft können wir uns eine Mitnahme von Freund*innen am Wochenende oder Fahrradmitnahme zu Randzeiten können gut vorstellen.
  • Lokale Alternativen und digitale Exkursionsangebote als Ergänzung zur herkömmlichen, klimaschädlichen Exkursionsflugreise!
  • Wir wollen einen bunten und offenen Campus und ein Studium, in dem jede*r die gleichen Chancen und Bedingungen hat! Das binäre Geschlechtersystem ist auch laut Bundesverfassungsgericht längst überholt, wird aber an der Universität noch in vielen Teilen praktiziert. Damit muss Schluss sein und wir werden uns weiterhin für mehr Gleichberechtigung einsetzen.
  • Die Hochschule ist ein Ort von institutionellem Rassismus. Die Forderungen von #unirassismuskritisch sind u.a. die verpflichtende Teilnahme für alle Personen mit Lehr- und Leitungsaufgaben, die Durchführung von Maßnahmen zum Abbau institutionellem Rassimus und Anstellung von BIPoC im Diversity-Management. Wir unterstützen diese Forderungen und wollen sie in den Gremien und Beschlüssen verankern. 
  • Wir wollen die AStA-Beauftragungen Queer, Familie & Campus und Inklusion in Referate umwandeln, damit diese wichtigen Themen eine größere Bedeutung, inklusive Stimmrecht im AStA erlangen.
  • Außenarbeitsplätze – von der Kreidevision zur Wirklichkeit: Wir setzen uns für mehr Außenarbeitsplätze auf dem Campus mit ausreichender Stromversorgung und guter Internetverfügbarkeit ein. Erste Treffen mit der Univerwaltung verliefen erfolgreich und bald soll ein erstes Pilotprojekt starten.
  • Hybride Lehrveranstaltungen: Die online Lehrveranstaltungen sind oftmals inklusiver für Eltern, Arbeitende oder auch Studierende mit chronischer Erkrankung oder einer Behinderung, gleichzeitig sind nur online Lehrveranstaltungen aber auch ermüdend. Für die Zeit nach Corona wollen wir, dass gerade die Vorlesungen in hybrider Form stattfinden, damit mensch sich aussuchen kann, wo und wann mensch die Vorlesungen besucht. 
  • Kein Prüfungs-Wirrwarr mehr! – Wir fordern gerechte und einheitliche Bedingungen für Online-Prüfungen, mit klaren Rahmenvorgaben für Prüfende und Studierende, damit nicht die Prüfungsform für Studierende zur Hürde wird. 
  • Universität von morgen planen! Für einen lebenswerten, lebendigen und Studierenden-gerechten Campus setzen wir uns in Beteiligungsworkshops für die Mitgestaltung des zukünftigen Campus ein. 
  • Mental Health: Ein Studium darf nicht zur seelischen oder psychischen Last werden! Die Mental-Health-Awarness-Week soll dabei helfen psychische Erkrankungen und Belastungen zu entstigmatisieren und ein Verständnis für dieses Thema zu bilden. Wir fordern den Ausbau der Beratungsangebote für betroffene Student*innen und setzen uns dafür ein, dass Studienverläufe mit der mentalen Gesundheit vereinbar sind.
  • Her mit den studentischen Tarifverträgen und besseren Arbeitsbedingungen für studentische Beschäftigte! Wir unterstützen die Initiative TVStud und wollen die Forderungen in die Gremien der CAU einbringen.